MVZ St. Marien GmbH

Wundmanagement

Optimierte Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden 


In Deutschland leiden rund 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden. Hierzu gehören am häufigsten das Ulcus cruris („offenes Bein“), der Dekubitus („Druckgeschwür“) sowie das diabetische Fußulcus, das eine schwere Komplikation des Diabetes mellitus darstellt und die häufigste Ursache für Amputationen darstellt.

Obwohl chronische Wunden keinesfalls selten sind, werden viele Patienten nicht optimal versorgt und leiden oft Jahre unter vermeidbaren Schmerzen und Einschränkungen ihrer Lebensqualität. Ursache ist häufig das Fehlen eines qualifizierten Behandlungsteams. Folge: Maßnahmen werden nicht aufeinander abgestimmt und konsequent umgesetzt, denn Wunddiagnostik, moderne Hilfsmittel und Therapien der Wundbehandlung sind immer nur so gut wie das Personal, das diese auswählt und anwendet.

Herausforderung chronische Wunde - Wundmanagement statt Wundversorgung

Im Mittelpunkt der Behandlung von chronischen Wunden steht die kausale Therapie. Das bedeutet, neben der lokalen Wundbehandlung muss die zugrundliegende Ursache mitbehandelt und zunächst die Frage geklärt werden: „Warum besteht überhaupt die chronische Wunde?“.

So ist beispielsweise „Ulcus cruris“ keine Diagnose, sondern lediglich eine Beschreibung für ein „offenes Bein“. Es kann u. a. durch Venenerkrankungen entstehen, aber auch durch arterielle Durchblutungsstörungen oder Lymphabflussstörungen. Entsprechend unterschiedlich ist die kausale Behandlung der chronischen Wunde. Wird die Ursache des Ulcus nicht erkannt und entsprechend mitbehandelt, heilt das Ulcus nicht ab.Zur Abklärung und Behandlung chronischer Wunden steht Ihnen im MVZ St. Marien ein interdisziplinäres Expertenteam zur Seite: Chirurgen, Allgemeinmediziner, Neurologen, eine nach ICW zertifizierte Ärztliche Wundexpertin, ein Orthopäde sowie medizinische Fachangestellte, die sich in der Ausbildung zu Wundexpertinnen ICW befinden. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der radiologischen Abteilung im Hause, sofern eine bildgebende Diagnostik z. B. beim Ulcus cruris oder diabetischem Fußulcus erforderlich sein sollte.

Was wir für Sie tun können, damit Sie wieder wundlos glücklich werden

Die Chirurgen des MVZ koordinieren Ihre Behandlung und führen die leitliniengerechte, optimale Versorgung chronischer Wunden und ihrer Diagnostik überwiegend selbst durch:

  • ausführliche, standardisierte Erhebung der Wundhistorie
  • standardisierte Wunddokumentation inkl. digitaler Fotodokumentation
  • Verschlussdoppleruntersuchung beim Ulcus cruris und diabetischen Fußsyndrom
  • Ultraschalluntersuchung der venösen und arteriellen Beingefäße (Duplexsonografie)
  • Abklärung und Behandlung von evtl. Wundinfektionen
  • Entnahme von Gewebeproben aus dem Wundgebiet bei unklaren Befunden
  • standardisierte Kompressionsbehandlung beim venösen Ulcus cruris und Lymphabflussstörungen
  • Krampfaderbehandlung beim venösen Ulcus cruris (Kompression, Verödung, Operation)
  • Schmerzbehandlung
  • leitlinien- und phasengerechte Lokalbehandlung chronischer Wunden mit modernen, hydroaktiven Wundauflagen
  • ggf. zur Wundbehandlung erforderliche operative Eingriffe

Bei arteriellen Durchblutungsstörungen sorgt der behandelnde Chirurg für eine zügige Vorstellung in der Klinik für Gefäßchirurgie am St. Vinzenz-Hospitals . Bei Bedarf werden die Chirurgen von den anderen ärztlichen Kollegen im MVZ unterstützt: Allgemeinmediziner zur Abklärung und Behandlung von Begleiterkrankungen, die die Wundheilung beeinträchtigen können, Neurologen zur Abklärung des diabetischen Fußsyndroms, zu dessen Versorgung mit Hilfsmitteln wie orthopädischem Schuhwerk Ihnen ein Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie zur Verfügung steht.

Zum Netzwerk gehören auch Pflegedienste, Podologen, Lymphtherapeuten und Orthopädietechniker.

Falls Sie sich mit Ihrer Problemwunde bei uns vorstellen möchten, stehen wir Ihnen mit unserer Expertise gerne zur Seite. Vereinbaren Sie dazu bitte einen Termin in der chirurgischen Praxis des MVZ St. Marien. 

Was Sie zur Erstvorstellung unbedingt mitbringen sollten

  • Medikamentenplan
  • ggf. Allergiepass
  • vorhandene auswärtige Befunde zur Vermeidung unnötiger Doppeluntersuchungen (Arztberichte, Entlassungsberichte)
  • und Zuversicht!

 

 

 

 

Verantwortlicher Arzt


Edith Leisten

Fachärztin für Chirurgie

Ärztliche Wundexpertin ICW

 

Tel 0221 1629-6000

 

info.mvz@cellitinnen.de

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St. Vinzenz-Hospital
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